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Bürger*innenversammlung ZUKUNFT HART

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Wann: Dienstag, 22. November 19:00 Uhr
Wo: Gemeindesaal, Johann Kamper-Ring 3a

Die Versammlung stand unter dem Motto „Was hat Priorität? Was kostet es? Wann wir umgesetzt?“. Zusammen mit Bürger*innen wurden Großprojekte diskutiert und vorgestellt, um sinnvolle Lösungen für die Zukunft zu finden. Thema waren die Neugestaltung des Ortszentrums, neue Gemeindebauten, Verkehr & Mobilität, die Straßen- & Kanalsanierung, die Energiekosten und die zugehörigen Finanzen.

Offene Diskussion oder Teilhabe über App

Bürgerversammlungen dauern manchmal drei Stunden und mehr, was oft direkten Rückfragen und Unterbrechungen geschuldet ist. Das Tool „Mentimeter“ schafft hier Abhilfe, da Kommentare aus dem Publikum sinnvoll gesammelt und Fragen anderer mit einem „Like“ aufgewertet werden können. Nach einem kurzen Protest gegen das Tool wurde die offene Diskussion zugelassen, um alle Fragen zu hören.

Neues Ortszentrum

Unser Zentrum ist für die Bedürfnisse von Autofahrern gebaut. Manche sagen, dass unser Zentrum sowieso der Spar-Parkplatz ist. Ziel ist mehr Gleichberechtigung aller, das Wichtigste ist, dass sich die Menschen wohl fühlen und gerne verweilen. Acht Architekturbüros wurden eingeladen, Ideen für die Zukunft unsere Ortszentrums zu entwickeln. Im Frühjahr gibt’s Ergebnisse. Vieles hängt aber von der Ortsumfahrung ab.

Volksschule: Neubau nötig

Die derzeitige Volksschule ist inzwischen zu klein und auch zu alt. Sie ist ständig sanierungsbedürftig, die Klassenaufteilung entspricht nicht dem pädagogischen Standard. Darin sind sich alle einig. Unterschiedliche Standpunkte hat der Gemeinderat beim Standort: Neubau am derzeitigen Standort (etwas billiger, aber kleiner, während Bau Containerklassen) oder Umzug auf den derzeitigen Wirtschaftshof (verkehrsberuhigt, mehr Platz, Baukosten höher). Für und Wider wurden eingehend diskutiert und vom Publikum ein Stimmungsbild (leichter Überhang zum Standort Wirtschaftshof) eingeholt.

Neues Feuerwehrhaus

Das derzeitige Rüsthaus ist zu klein und ein Ausbau wäre aufwendig, teuer und wahrscheinlich auch platztechnisch gar nicht möglich. Es gibt einen neuen Standort in der strategisch guten Lage P&R Autal. Gemeinderat Arch. Alfred Wolf plante das Haus zusammen mit der Feuerwehr. Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis für die Zukunft: Die Feuerwehr liegt jetzt nahe am Zentrum, wo ein Großteil der Einsätze stattfindet.

Ausbau Radverkehr

Zwischen 2023 und 2028 wird das neue Radverkehrskonzept umgesetzt. Der wichtigste Schritt 2023 ist die neue Hauptroute von Raaba Kreisverkehr bis zur Reinhard Machold-Straße, die Hart mit Graz verbindet. Bis 2028 soll der Radweg bis nach Autal laufen.

Ausbau öffentlicher Verkehr

Es gibt 2023 eine massive Verbesserung der Takte: 430 und 440 fahren im 20-Minuten-Takt ab Pachern, ein Pendlerbus (610) fährt im 30-Minuten-Takt von Hart über Magna nach Seiersberg. Eine neue Linie (425) fährt stündlich zwischen Pachern, der Ragnitz und dem LKH und auch zwischen Rastbühel-Lustbühel gibt es sieben Busse pro Tag. (421)

Straßensanierung

Alle Straßen in Hart bei Graz wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung 7 des Landes evaluiert und nach Schadensklasse, Verkehrsbedeutung und Zusammenhang mit anderen Projekten gereiht. Nach der Angermayr- der Badstraße und der Dominikanergasse werden bis 2027 so gut wie alle Harter Straßen saniert, was zu hohen Kosten führt.

Kanalsanierung

Das Kanalsystem ist bis zu 50 Jahre alt und stößt an seine Grenzen. Eine Kamerabefahrung und Berauchung hat einen Sanierungsbedarf von 3 Mio. € festgestellt. Die Sanierung wird in den nächsten Jahren schrittweise durchgeführt, in der Ragnitz wurde damit schon gestartet.

Energiekosten steigen

Die Strom- und Wärmekosten steigen, das spürt auch die Gemeinde. Die größten Verbraucher sind das Eisstadion (Prognose 2023: 300.000 € Stromkosten und 145.000 € Fernwärmekosten) und das Sportzentrum. Insgesamt rechnet die Gemeinde für 2023 mit Energiekosten von über 1 Mio. € (620.000 € Mehrkosten). Eine interne Arbeitsgruppe hat 100 Energiesparpotentiale erarbeitet.

Finanzen

Hart bei Graz konnte seit 2015 seine Schulden von 34 auf 15,9 Mio. € reduzieren. Die Kosten der Investitionsvorhaben belaufen sich auf: Volksschule 19 Mio. €, Wirtschaftshof 2,4 Mio. €, Feuerwehrhaus 5,3 Mio. €, Ortsumfahrung 2,4 Mio. €. Straßen und Kanal fast 10 Mio. €. Insgesamt summieren sich die schätzbaren Kosten auf 45,4 Mio. €. Daher muss die Gemeinde priorisieren und umsichtig planen.

mei.hartbeigraz.at

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12.01.2023:

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