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Start Mei HART: Bürger*innen gestalten die Zukunft

Bürgerversammlung 23 MittelUnter dem Titel „Mei HART. Unsere Zukunft.“ startete die Gemeinde Hart bei Graz eine offene Bürgerbeteiligung zum Örtlichen Entwicklungskonzept (ÖEK). In der Kulturhalle fand dazu am 22. Juni eine Bürgerversammlung statt. Damit stellt die Gemeinde unter Einbeziehung aller Bürger*innen die Weichen für die Zukunft.

Mit Sicherheit sind Ihnen bereits die vielen, teils bunten Herzen mit Pfeil aufgefallen, die seit Kurzem auf unseren Straßen und Gehsteigen zu finden sind und Neugierde für ein ganz besonderes Projekt wecken sollen. Ein Projekt, nämlich die Erstellung des Örtlichen Entwicklungskonzepts (ÖEK 6.0), das die Geschicke der Gemeinde über viele, viele Jahre hinaus prägen wird. Das Herz steht für das Miteinander und der Pfeil weist uns die Zukunft. Das Zeichen soll verdeutlichen, dass wir so einen großen Schritt nur gemeinsam machen können und daher sollen sich auch möglichst alle Harter Bürger*innen in der einen oder anderen Form einbringen.

Entscheide mit: https://mei.hartbeigraz.at

Was ist das Örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK)?

Ein ÖEK muss von jeder Gemeinde mindestens alle 15 Jahre erstellt werden (unser derzeit gültiges ÖEK 5.0 stammt aus dem Jahr 2012). Es definiert die Raumordnung auf Gemeindeebene und gewährleistet damit die vorausschauende Gestaltung unseres Lebensraumes im Interesse des Gemeinwohls. Das ÖEK ist auch die verbindliche Grundlage für den Flächenwidmungsplan und die Bebauungspläne. Was alle betrifft, sollen auch alle mitentscheiden dürfen: So bildete die Bürgerversammlung auch den Auftakt für eine Reihe von Beteiligungsformaten, die es allen Bürger*innen ermöglichen sollen, sich einzubringen. Niemand kann und soll gezwungen werden, aber es soll auch niemand sagen können, sie/er hätte nicht gewusst, dass man hier mitwirken kann.

Dies wurde allen Anwesenden am Abend der Bürgerversammlung sehr eindringlich vermittelt: Das ÖEK ist wichtig und alle können unsere großen Entwicklungsziele mitbestimmen. Bürgermeister Jakob Frey brachte es auf der Versammlung auf den Punkt: „Wie wir in Zukunft leben werden? Das entscheiden wir jetzt!“ Auch Vizebürgermeisterin Andrea Ohersthaller und Gemeindekassier Karl-Heinz Hödl haben zum Mitmachen aufgerufen. Jedenfalls ein schönes Zeichen des politischen Schulterschlusses, welches bereits im Vorfeld verdeutlicht wurde: Die Gemeinderät*innen aller Parteien stellten sich per Selfie hinter das Beteiligungsprojekt „Mei HART. Unsere Zukunft.“ (siehe Titelbild dieser Ausgabe).

Wie die Bürgerbeteiligung funktioniert und wie man sich beteiligen kann, sieht man in der beiliegenden Broschüre wie auch www.mei.hartbeigraz.at. Ab sofortkönnen alle Harter*innen einen Online-Fragebogen ausfüllen und Wünsche und Anregungen in einer interaktiven Karte eintragen. Ab Herbst sind alle zu Ortsteilspaziergängen eingeladen. Dort können gemeinsam mit Expert*innen vor Ort Fragen zur Siedlungsentwicklung, zum Frei- und Naturraum sowie zur Mobilität diskutiert werden. Danach folgen die Ortsteilkonferenzen, wo die Entwicklungsziele aller Ortsteile diskutiert und beschlossen werden sollen. Nach einer nochmaligen Abstimmungsrunde wird der Entwurf des ÖEKs in einer Abschlusskonferenz vorgestellt und schließlich finalisiert. Ein Prozess, der transparent und offen für alle Harter*innen ist und bleibt.

Die Fachexpert*innen, DI Klaudia Heinrich (Freiland), DI Günter Reissner (Interplan), Dr. Markus Frewein (verkehrplus) werden uns bei der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes zur Seite stehen. Bei der Bürgerversammlung standen sie nach einem Interview mit Vizebürgermeister Jakob Binder, gemeinsam mit der Politik, den Bürger*innen für Fragen zur Verfügung. Richtig direkt wurde es aber erst beim informellen Teil der Veranstaltung beim Buffet im Foyer der Kulturhalle: „Es war schön zu sehen, wie Bürger*innen und Expert*innen ganz ungezwungen bei einem Glas Wein über die Zukunft der Gemeinde reden konnten!“, freut sich Bürgermeister Jakob Frey.

Jugendbeteiligung

Aber auch die Jugend soll motiviert werden sich einzubringen. Ein ÖEK schafft Rahmenbedingungen und definiert Ziele, die mittel- bis langfristig Gültigkeit haben sollen. Sie haben somit eine hohe Relevanz gerade für Jugendliche, die sich allerdings nur schwer für klassische Beteiligungsprozesse gewinnen lassen. Da deren Interessen, sobald sie weiterführende Schulen besuchen, eher außerhalb der Gemeinde liegen, werden wir die Harter Jugendlichen mit einem Fotowettbewerb auf Instagram ansprechen. Jugendliche (bis 19 Jahre) werden aufgerufen, Fotos zu posten, wie sie Hart sehen bzw. wie sie sich ihre Zukunft in Hart vorstellen. Die Fotos werden bei den Ortsteilkonferenzen präsentiert und die besten dürfen sich über einen Preis freuen.

Instagram Challenge – Mei HART. Unsere Zukunft.

Her mit deinen Lieblingsorten!

Was ist dein Lieblingsort in Hart? Wo triffst du dich mit deinen Freund*innen? Wo verbringst du deine Freizeit?
Im Rahmen der Überarbeitung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes ist die Gemeinde Hart bei Graz auf der Suche nach neuen spannenden Lieblingsorten in der Gemeinde. Wir möchten herausfinden, was die Lieblingsorte der Harter*innen sind und was einen solchen Ort ausmacht.

Deshalb starten wir im Juli 2022 eine Instagram-Challenge "Mei HART. Unsere Zukunft.“

Bist du unter 19 Jahren? Dann poste ein Foto deines Lieblingsortes mit #MeiHART, markiere die Gemeinde Hart bei Graz und gewinne eine Polaroid-Kamera!

Die Fotos werden bei den Ortsteilkonferenzen im Oktober in der Gemeinde Hart im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Die Preisverleihung findet im Rahmen der abschließenden Gemeindekonferenz im Herbst 2022 statt.

mei.hartbeigraz.at

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12.01.2023:

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